Grüß Gott,

guten Tag

und

Moin, moin!

 

"Martyria" bedeutet "Lebenszeugnis" für den Glauben. Seinen Glauben zu bezeugen im Alltag, das ist in einer säkularen Welt ein mutiges Unternehmen! Viele Menschen ecken damit an, machen sich lächerlich!

Die Homepage "martyria", bereits im Jahr 2000 gegründet, dient in vielfacher Weise der Vermittlung von lebendigem christlichen Glauben - mit dem Schwerpunkt in der Verkündigung des Evangeliums und einem zeitgemäßen Zugang zur Heiligen Schrift.

Die Wege zu Gott sind so vielfältig wie die Zahl der Menschen auf diesem Planeten. Auch die Formen, dem eigenen Glauben Ausdruck zu verleihen: In der Literatur, der Musik, der Malerei - in allem loben wir durch die Werke der Schöpfung den Schöpfer selbst!

 

Viel Freude beim Stöbern!

Der Herausgeber

 


Buchtipp Monat Mai

 

Nachdem ich von Reinhard Haller schon sein Buch "Die Macht der Kränkung" vorgestellt habe, ist es mir ein Anliegen, dieses Buch von ihm ebenfalls der Öffentlichkeit zu empfehlen. Wenn wir uns im politischen Milieu umschauen, dann sind wir wohl erstaunt, wie viele aktuelle Regierungschef ein recht arogantes, selbstverherrlichendes und selbstverliebets Auftreten an den Tag legen. Aber auch in unserem Umfeld mag es den ein oder die andere geben, die bestimte Verhaltensweisen an den Tag legt, die uns mehr und mehr erstaunen. Für mich sind solche Begegnungen nur peinlich. Mag sein, dass jemand von sich überzeugt ist und weiß, was er kann. Aber wer gekränkt, eingeschnappt und beleidigend auf Anfragen und Kritik reagiert, hat kein großes Selbstwertgefühl. Ich kann nur empfehlen, sich mit den Gedanken von Haller vertraut zu machen! (RM)

 

"Ghosting" - Das ist nicht

die Manier Jesu

 

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen am Kaffeetisch, eine kleine Diskussion ist entbrannt und plötzlich steht ihr Sohn, ihre Tochter, ihr Ehepartner einfach auf, zieht die Jacke an und knallt die Tür hinter sich zu. Das Gleiche in einer irgendeiner Sitzung im Verein: Plötzlich steht der Vorsitzende auf und geht - wortlos, ohne Begründung. Und unter Jugendlichen: keine Antwort auf eine WhatsApp-Nachricht oder bei Facebook.

In der Fachwissenschaft wird das Phänomen „Ghosting“ genannt. Ein wortloses Verschwinden und damit das Ignorieren derer, die zurückbleiben. Die Redensarten „sich aus dem Staub machen“ und jemandem „im Regen stehen lassen“ bringen es auf den Punkt. Ghosting gibt es als psycho-soziales Phänomen in vielen Gruppen und Beziehungsebenen: Die Personalabteilung, die sich nie zurückmeldet auf eine Bewerbung, die Arbeitskollegen, die einen in Gruppensituationen wie Luft behandeln und ganz klassisch: Eine Liebesbeziehung, eben noch heiß entflammt, endet im Meer des unendlichen Desinteresses: grußlos, ohne Begründung, von jetzt auf gleich. Ghosting - man wird zu einem Geist, verschwindet einfach.

Der andere erlebt sich als zurückgewiesen, im Stich gelassen. Missachtung und mangelnde Wertschätzung. Das kränkt! Ghosting. Ist Himmelfahrt das christliche Ghosting-Fest? Hat Jesus sich genauso aus dem Staub gemacht? Hat er seine Jünger auch im Regen stehen lassen?

 

Wenn Sie die Predigtgedanken Christi Himmelfahrt, 25. Mai 2017) weiterlesen wollen, dann klicken Sie HIER.

 


"Auf Dinge, die nicht mehr zu ändern sind, muß auch kein Blick zurück mehr fallen! Was getan ist, ist getan und bleibt's."  So meinte einst der große englische Dichter William Shakespeare. In der Sache der Unabänderlichkeit hat er Recht. Dennoch: Manchmal färben sich aus der Retroperspektive unsere Erfahrungen neu ein und werden so zu Erinnerungen, mit denen wir gut leben können! Entscheidend ist, dass wir nicht an ihnen kleben, sondern sie hinter uns lassen, damit Neues entstehen und werden kann.