Grüß Gott,

guten Tag

und

Moin, moin!

 

"Martyria" bedeutet "Lebenszeugnis" für den Glauben. Seinen Glauben zu bezeugen im Alltag, das ist in einer säkularen Welt ein mutiges Unternehmen! Viele Menschen ecken damit an, machen sich lächerlich!

Die Homepage "martyria", bereits im Jahr 2000 gegründet, dient in vielfacher Weise der Vermittlung von lebendigem christlichen Glauben - mit dem Schwerpunkt in der Verkündigung des Evangeliums und einem zeitgemäßen Zugang zur Heiligen Schrift.

Die Wege zu Gott sind so vielfältig wie die Zahl der Menschen auf diesem Planeten. Auch die Formen, dem eigenen Glauben Ausdruck zu verleihen: In der Literatur, der Musik, der Malerei - in allem loben wir durch die Werke der Schöpfung den Schöpfer selbst!

 

Viel Freude beim Stöbern!

Der Herausgeber

 


Buchtipp Monat Juli

 

Wieder möchte ich ein Buch von Reinhard Haller präsentieren - er entwickelt sich in meinem Bücherregal zu einem wichtigen Autor. Das liegt wohl auch an den Themen, die er als Gerichtspsychiater anspricht. Diesmal: Das BÖSE.

Grundsätzlich sind wir es ja von Thrillern und Horrorfilmen gewohnt, dass das Böse eine Gestalt erhält und so manchen Kinobesucher dazu bringt, seine Fingernägel in die Arme seiner Sitznachbarn zu rammen.

Aber was ist das Böse eigentlich? Wie es das Gute gibt, so gibt es das Böse. Es zeigt sich in Hass und Gier, Mord und Vergewaltigugn, in Katastrophen und Kriegen, heimtückischen Erkrankungen - und auch schon im scheinbar harmlosen Sandkasten-Streit im Kindergarten.

Die Frage ist also nicht so sehr: Wo oder Wer ist DAS BÖSE, sondern... warum sind WIR böse!? Nicht umsonst steht wohl auf der Rückseite die in drei Worten abgedruckte Schlussbemerkung:

 

Von bösen Menschen.

 

(RMM)

Vom ganz normalen Bösen in der Welt

 

Die gute Eva hat dem Adam wohl nie einen Apfel gereicht. Es war für die Maler wohl ein passendes Wortspiel, wenn „böse / schlecht“ mit „malus“ und der „Apfel“ fast gleichlautend mit „malum“ im Latenischen übersetzt wird. Und doch steht der Apfel nicht nur im Schöpfungsmythos der Bibel sinnbildlich für die Verführung zum Bösen. Auch im Märchen „Schneewitchen“ wird dem jungen Mädchen von der bösen Königin ein Apfel gereicht. Sie will die Konkurrentin vergiften. Vielleicht ist deshalb in der Geschichte der Völker der Apfel schon recht früh als „Reichsapfel“ zum Symbol der Macht und Herrschaft geworden. Es ist auch oft nur ein kleiner Sprung zwischen der Macht und der Diktator, der Herrschaft und der Gewalt. Das Böse lauert wie der Teufel eben im Detail.

Aber was ist das Böse eigentlich?

 

Wenn Sie die Predigtgedanken zum 16. Sonntag im Jahreskreis 23. Juli 2017) ganz lesen möchten, dann klicken Sie HIER.

 


Das Sakrament

des Monats:

Die Trauung

 

Das Thema hat gerade mal wieder an Aktualität gewonnen. Was am 30. Juni 2017 in Deutschland mit einer Mehrheit im Bundestag verabschiedet wurde, wird in Österreich wohl vorerst auf Eis gelegt - oder heftig diskutiert: EHE FÜR ALLE.

 

Was ist eigentlich "Ehe"? Der Bund der Eheschließung ist nicht nur ein staatliches Ereignis, eine Einschreibung in ein standesamtliches Register. Es ist auch - und für viele immer noch - ein wichtiges kirchliches Ereignis. Das "Ja-Wort" vor dem Traualtar zu geben gilt immer noch als zentral nach dem Standesamt. Gewiss: Ehevertrag und Ehe ohne Trauschein sind auch schon zu gesellschaftlicher Norm geworden, wie die Eintragung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.

 

Aber "Ehe" meint den Lebensbund zwischen MANN und FRAU mit einer zweifachen Ausrichtung: Das beiderseitige Wohl der Ehepartner und die Zeugung von Nachkommenschaft.

 

Gewiss gilt auch fur schwule oder lesbische Partnerschaften, dass sie auf das Wohl beider Partner/innen ausgerichtet sein soll! Aber das gilt für jede Form von Beziehung, auch für Familie im Verband, für Nachbarn, für Freundschaften und auch für Arbeitskollegen. Ziel ist es ja, mit den Menschen, mit Völkern und Nationen, in ein Einvernehmen zu leben. Doch der "Ehezweck" (so die kirchenrechtliche Formulierung) Nachkommen zu zeugen bleibt der Naturgemäß Mann und Frau vorbehalten - weil es die Biologie so will. Natürlich könnte auch ein lesbisches Paar dafür sorgen, dass eine der Partnerinnen schwanger wird. Aber es geschieht eben nicht auf natürlichem Wege.

 

Daher bleibt (meine persönliche Ansicht) die EHE eine klare Begriffsumschreibung für den Lebensbund zwischen Mann und Frau. In diesem Bund spiegelt sich die Liebeszusage Gottes zur Menschheit wieder. Mit einem Unterschied: Während sich die Menschheit (und damit natürlich auch der einzelne Mensch) immer wieder von Gott abwendet, mit anderen Göttern fremdgeht, bleibt Gott unbirrbar treu, verzeiht und gibt eine neue Chance.