Grüß Gott,

guten Tag

und

Moin, moin!

 

"Martyria" bedeutet "Lebenszeugnis" für den Glauben. Seinen Glauben zu bezeugen im Alltag, das ist in einer säkularen Welt ein mutiges Unternehmen! Viele Menschen ecken damit an, machen sich lächerlich!

Die Homepage "martyria", bereits im Jahr 2000 gegründet, dient in vielfacher Weise der Vermittlung von lebendigem christlichen Glauben - mit dem Schwerpunkt in der Verkündigung des Evangeliums und einem zeitgemäßen Zugang zur Heiligen Schrift.

Die Wege zu Gott sind so vielfältig wie die Zahl der Menschen auf diesem Planeten. Auch die Formen, dem eigenen Glauben Ausdruck zu verleihen: In der Literatur, der Musik, der Malerei - in allem loben wir durch die Werke der Schöpfung den Schöpfer selbst!

 

Viel Freude beim Stöbern!

Der Herausgeber

 


Buchtipp

Monat

April

 

Wir kennen die Geschichte Jesu. Sie endet am Kreuz. Zumindest für viele. Für Glaubende endet sie nie. Die Auferstehun hat keinen Punkt, sondern ein Komma gesetzt.

Aber was hat sich in den wenigen Tagen zwischen dem messianischen Einzug des Wanderpredigers in Jerusalem und seinem Tod auf dem Steinbruch von Golgatha ereignet?
Nick Page verstärkt die Spannung literarisch, die damals über Jerusalem lag. Die von den Römern besetzte Großstadt, die Menschen, die in den Gassen leben, Pilatus, der aus dem Urlaub anreist, um die Kontrolle zu gewährleisten und Kaiphas, der Hohepriester, dessen eigenen Interessen so sehr verleiten, dass er fähig wird, zu religiösem Fanatismus mit Todesfolge aufzurufen. Dazwischen die Jünger und zigtausende Pilger, die die engen Gassen der Stadt bevölkern und eine hochexplosive Atmosphäre schaffen. (RM)

 

"Auf Dinge, die nicht mehr zu ändern sind, muß auch kein Blick zurück mehr fallen! Was getan ist, ist getan und bleibt's."  So meinte einst der große englische Dichter William Shakespeare. In der Sache der Unabänderlichkeit hat er Recht. Dennoch: Manchmal färben sich aus der Retroperspektive unsere Erfahrungen neu ein und werden so zu Erinnerungen, mit denen wir gut leben können! Entscheidend ist, dass wir nicht an ihnen kleben, sondern sie hinter uns lassen, damit Neues entstehen und werden kann. 


Da passiert gerade was Besonderes...

 

Sie stürmen den Altarraum hinauf, lachen und schwätzen ganz aufgeregt. Zuvor haben sie in Zweierreihen brav eine Kniebeuge gemacht und die fiktiven Kerzen auf einem realen Kerzenständer abgeliefert. Die Pastoralreferentin begrüßt die Kinder und erzählt, was jetzt alles nach und nach passieren wird. Sogar die Predigt machen die Kinder irgendwie selbst, jedenfalls üben sie alle ganz konzentriert die Texte, die gelesen werden sollen. Dann kommt die Gabenbereitung und schließlich das Hochgebet. Eine erdachte Hostie wird in die Hände gelegt und plötzlich ist es wirklich still. Ganz still. Eine besondere Stille.

Ich sitze in der Kirche St. Bonifatius in Limburgerhof bei Ludwigshafen. Mein Patenkind Amadea hat Erstkommunion. Aber jetzt ist nur die Probe. Draußen scheint die Sonne und ich bin mir sicher, die Kinder wären viel lieber draußen und würden durch die Gegend stürmen. Doch für einen Moment waren sie ganz still. Es ist der Moment, als die Pastoralreferentin allen die Kommunion gegeben hat - also, so gemacht hat „als ob“. Als Priester in einer Bank zu sitzen und bei dieser Probe zuzuschauen, das hat was. Die Frage stellt sich mir: Wie erklärt man einem Kind eigentlich, was es da in Händen halten wird?

 

Wenn Sie die Predigtgedanken zum Weißen Sonntag (23. April 2017) weiterlesen wollen, dann klicken Sie HIER.