Grüß Gott, guten Tag und Moin!

 

"Martyria" bedeutet "Lebenszeugnis" für den Glauben. Seinen Glauben zu bezeugen im Alltag, das ist in einer säkularen Welt ein mutiges Unternehmen! Viele Menschen ecken damit an, machen sich lächerlich!

 

Die Homepage "martyria", bereits im Jahr 2000 gegründet, dient in vielfacher Weise der Vermittlung von lebendigem christlichen Glauben - mit dem Schwerpunkt in der Verkündigung des Evangeliums und einem zeitgemäßen Zugang zur Heiligen Schrift.

 

Die Wege zu Gott sind so vielfältig wie die Zahl der Menschen auf diesem Planeten. Auch die Formen, dem eigenen Glauben Ausdruck zu verleihen: In der Literatur, der Musik, der Malerei - in allem loben wir durch die Werke der Schöpfung den Schöpfer selbst!

 

Viel Freude beim Stöbern!

 

Ihr

P. Jeremias Müller

Sich 

fremd

werden

 

„Du bist mir fremd geworden!“ Manchmal fällt in Paar-Therapien dieser Satz. Ihm gehen intensive Gespräche voraus.

 

 

Die Themen sind oft sehr ähnlich: Über die Jahre und Jahrzehnte haben sich Mann und Frau voneinander entfernt, durch den Beruf, die Aufgabe als Eltern, das soziale Engagement außerhalb der Familie und durch die wenige Zeit, die dann füreinander geblieben ist. Der Hausbau ist längst abgeschlossen, die Kinder sind erwachsen und selbständig - die gemeinsamen Aufgaben und Verantwortung fehlen. Wie gehen dann Paare miteinander um? Wie gehen wir überhaupt miteinander um, wenn wir spüren, dass mir jemand irgendwie „fremd“ geworden ist?

Das heutige Evangelium erzählt uns auf den ersten Blick zwar von einer wundersamen Heilung, aber beim näheren Hinsehen geht es um Beziehung. Es geht um Vertrautes und Fremdes. Es geht um Respekt und Wertschätzung. Das Evangelium will uns etwas sagen über einen behutsamen Umgang miteinander...

 

Der römische Hauptmann ist in einer Notlage: Einer seiner Diener ist todkrank, einer, den er schätzt; einer, der ihm so viel Wert ist, dass er alles unternimmt, um ihm zu helfen. Der einzige, der wohl noch helfen kann, ist Jesus, ein Fremder für diesen Römer. Aber er hat wohl viel von ihm gehört. Wir kennen dieses Gefühl helfen zu wollen, wenn wir uns für andere einsetzen, weil uns etwas am Anderen liegt. Welcher Ehemann würde nicht alles für seine Frau oder welche Ehefrau nicht alles für ihren Mann tun, wenn er oder sie schwer krank wäre?! Wie gehen wir mit den Krisen um, die sich auftun, mit den Brüchen im Leben, wenn nichts mehr so läuft, wie es laufen könnte…?

 

Lesen Sie hier die Predigt vom Sonntag.

 



Maria, du Frau aus dem Volke

 

Fünf Wochen lang hat sie mich durch den Marienmonat Mai begleitet, heute Morgen wurden die letzten Pinselstriche gemacht. Mit der Bezeichnung der Figuren durch griechische Buchstaben stellt das Gemalte ("Geschriebene") denjenigen bzw. diejenige dar. der gemeint ist: Die Gottesmutter Maria und Jesus, ihren Sohn, unserern Erlöser.

 

Im Atelier (hier folgen) sind die einzelnen Schritte der Ikone in Bildern aufgeführt.

 

Feierliche Weihe der Marienikone

 

Sonntag, 29. Mai 2016,

17.00 Uhr in der Hl. Messe,

St. Xaver, Leoben

 

 


Vortrag von P. Jeremias Müller

 

Wenn die Angst

an unsere Türen klopft…
Ursprung und Umgang mit unseren Ängsten im Alltag

Vortrag am 15. Juni 2016, 18.30 Uhr

Barbarasaal Josefinum, Leoben

 

Ängste bestimmen unser Leben. Angst ist nicht grundsätzlich etwas Negatives. Im Gegenteil! Vor einer Hängebrücke mit morschen Holzbrettern über einem großen Abgrund zu stehen mag dir Angst einflößen, wenn es der einzige Weg ist. Wenn aber hinter dir ein brüllender Löwe lauert, dann überwindet diese Angst die andere. Angst kann zwar blockieren, aber in einem brennenden Haus ums Leben zu kommen kann wiederum motivieren, das eigene Leben und das anderer zu retten.

 

In unserem Alltag kennen wir verschiedene Formen der Angst. In diesem Vortrag geht es darum zu erfragen, woher eigentlich Ängste kommen, was sie in unserem Gehirn und damit in unserem "Biohaushalt" auslösen und wie wir mit ihnen umgehen können. Dabei ist auch die Frage der christlichen Spiritualität eine Wesensfrage. Hat in den vergangenen Jahrhunderten gerade die Kirche das Instrument Angst eifrig genutzt (Höllenangst), so ist gerade der Umgang Jesu mit Menschen angstfrei und befreiend, ja sogar heilend.

 

Herzliche Einladung! Eintritt frei, für eine freiwillige Spende sagen wir Danke!

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