Grüß Gott,

guten Tag

und Moin, moin!

"Martyria" bedeutet "Lebenszeugnis" für den Glauben. Seinen Glauben zu bezeugen im Alltag, das ist in einer säkularen Welt ein mutiges Unternehmen! Viele Menschen ecken damit an, machen sich lächerlich!

Die Homepage "martyria", bereits im Jahr 2000 gegründet, dient in vielfacher Weise der Vermittlung von lebendigem christlichen Glauben - mit dem Schwerpunkt in der Verkündigung des Evangeliums und einem zeitgemäßen Zugang zur Heiligen Schrift.

Die Wege zu Gott sind so vielfältig wie die Zahl der Menschen auf diesem Planeten. Auch die Formen, dem eigenen Glauben Ausdruck zu verleihen: In der Literatur, der Musik, der Malerei - in allem loben wir durch die Werke der Schöpfung den Schöpfer selbst!

 

Viel Freude beim Stöbern!

Der Herausgeber

 


Buchtipp

Monat September

 

Man muss sich schon überlegen, ob man wirklich nur im "Und was kommt dann?"-Modus lebt oder im Hier und Jetzt. Daniel Klein philosophiert über das Leben und bringt erstaunliche Erkenntnisse für den Alltag ans Licht! Lesenswert und amüsant!

Die Schickeria

auf dem Kieker!

 

Gedanken zum 26. Sonntag im Jahreskreis - 25. September 2016

 

Das klingt nach ordentlicher Party: Rumhängen auf Elfenbeinbetten, Lammbraten zum Essen, grölende Musik aus den Boxen, Alkohol aus riesigen Humpen, schicke Klamotten, schmieriges Haargel und Parfum aus allen Knopflöchern… Da bleibt keine Rechnung offen! Der Prophet Amos hat die „Schickeria“ auf dem Kieker! (= Fernglas). Die Lesung dieses Sonntags ist Gesellschaftskritik pur - wobei zwei Gruppen im Visier sind: die „Sorglosen auf dem Zion“ und die „Selbstsicheren auf dem Berg von Samaria“. Übersetzt: Die neureichen Wohlstandsbürger in den Villen am Stadtrand. Amos ruft ihnen und uns zu: Das Fest der Faulenzer, die nur tatenlos zusehen, ist vorbei. Definitiv! Schluss mit Tiefschlafphase!

 

Unsere Welt ist auf vielerlei Art gespalten und zerrissen. Geographisch sprechen wir vom Nord-Süd- und Ost-West-Verhältnis oder -konflikt, von der klaffenden Schere zwischen Armen und Reichen, wir können die Bildungszustände in Europa genau benennen - aber: realisieren wir auch, dass es diesen Konflikt, diese Zerrissenheit auch in unserem inneren gibt? Das Evangelium führt uns in diesen „inneren“ Zustand hinein, in dem es uns den „armen Lazarus“ und den „reichen Mann“ vor Augen stellt. Das Gleichnis will uns auf etwas Wesentliches hinweisen!

 

Es geht um deine und meine Lebensqualität durch entsprechende Lebensführung! Die Linie der Kritik des Propheten Amos wird also im Evangelium fortgeführt. An diesem und den kommenden Sonntagen wird in vielen Pfarren Erntedank gefeiert. Dieses Fest hat etwas mit Lebensqualität durch Lebensführung zu tun! Dankbarkeit und Wertschätzung, Lob und positive Rückmeldungen, Anerkennung ehrliche Komplimente - all das macht unser Leben runder, tiefer, glücklicher! Was heißt das für unseren Alltag? Welche Impulse kann uns das Evangelium und auch der Prophet Amos geben?

 

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