Grüß Gott,

guten Tag

und Moin, moin!

 

"Martyria" bedeutet "Lebenszeugnis" für den Glauben. Seinen Glauben zu bezeugen im Alltag, das ist in einer säkularen Welt ein mutiges Unternehmen! Viele Menschen ecken damit an, machen sich lächerlich!

Die Homepage "martyria", bereits im Jahr 2000 gegründet, dient in vielfacher Weise der Vermittlung von lebendigem christlichen Glauben - mit dem Schwerpunkt in der Verkündigung des Evangeliums und einem zeitgemäßen Zugang zur Heiligen Schrift.

Die Wege zu Gott sind so vielfältig wie die Zahl der Menschen auf diesem Planeten. Auch die Formen, dem eigenen Glauben Ausdruck zu verleihen: In der Literatur, der Musik, der Malerei - in allem loben wir durch die Werke der Schöpfung den Schöpfer selbst!

 

Viel Freude beim Stöbern!

Der Herausgeber

 


Buchtipp

Monat August

 

Es gibt nichts schlimmeres als langweilige Predigten oder Ansprachen im getragenen Ton der tiefen "Betroffenheit". Erik Flügge, im Herzen katholisch, aber weder unkritisch, noch auf den Kopf gefallen, schaut den Pfarrern "auf''s Maul" und zeigt auf, wie Verkündigung aktuell sein müsste... Echt Lesenswert!

Mehr als nur der Wechsel einer Schuhfarbe...

 

Gedanken zum 22. Sonntag im Jahreskreis - 24. August 2016

 

Papst Franziskus hat viele Bischöfe und Kardinäle in Rom seit seinem Amtsbeginn ziemlich durcheinander gebracht. Er hat von Anfang auf viele Dinge verzichtet, die vorher so scheinbar wichtig waren: Die roten Schuhe, das goldene Kreuz, die barocken Gewänder, die zum Teil wie bestickte Nachthemden ausschauen, sein Wohnort… Sein Programm ist nicht nur Nähe, sondern auch Einfachheit. Er ist unkompliziert. Und überrascht damit die Menschen! Natürlich hat das auch wieder die Kritiker auf den Plan gerufen. Er tue das alles ja nur, um aufzufallen… - so lautete der Vorwurf.

Nun, bleiben wir bei uns. Schauen wir einmal in den Spiegel, von dem der Schlagersänger singt. Natürlich hast du, habe ich noch nie etwas Besseres gesehen als mich selbst im Spiegel - denn wir sind Gottes Ebenbild! Das ist unsere Würde! Das macht unser Selbstwertgefühl aus! Der Unterschied ist nur: Wir sind nicht perfekt und die Einzigartigkeit in der Würde gilt für jeden Menschen! Gott macht keine Unterschiede zwischen Hautfarbe, Geschlecht, Wohlstandsmarke oder Nationalität. Es kommt darauf an, wie wir mit diesem Wissen über uns Selbst und mit diesem Selbstwertgefühl umgehen! „Je größer du bist, umso mehr bescheide dich, dann wirst du Gnade finden bei Gott!“ (Sir 3,18), haben wir in der Lesung gehört.

 

Falsche Bescheidenheit ist auch heuchlerisch! Wenn ich nur so mache, als ob ich bescheiden bin, merken die Leute das auch! Es ist wichtig, dass wir unsere Begabungen und Fähigkeiten, unsere Kompetenzen und Qualitäten kennen. Aber wir müssen auch wissen, was wir uns zutrauen und wann es klug ist, „nein“ zu sagen. Ansonsten sind wir in der Gefahr, narzisstisch zu werden… 

 

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